‚Ich habe Stress‘ scheint zur alltäglichen Smll-talk-Floskel geworden zu sein. Wer ihn nicht hat, fällt auf. Muss das also so sein? Muss man ’negativen Stress‘ hinnehmen, wie das Wetter, das altern, die Frühjahrsmüdigkeit? Wer strukturelle Stressfaktoren wie die wachsende Stadt, die schrumpfende Firma oder den Stau auf der Stadtautobahn nicht ändern kann, mit ihnen umzugehen oder grundlegende Entscheidungen zu treffen. Wer individuelle Stresssoren wie Präsentationen, Angst vor Neuem oder unsichere Beziehungswelten nicht von heute auf morgen abschaffen kann, tut gut daran, sie ’selbst-zu-managen‘. Hier helfen Techniken wie PEP. Michael Bohne, der ‚PEP-Pabst‘ erklärt im Artikel, was das ist. Ausprobieren können Sie es bei mir.

Sechs Wochen ist es her, dass Sie einen ‚guten Vorsatz‘ fürs kommende Jahr gefasst haben. Oder schon 6 Jahre? Immer wieder? Und anstatt dass Sie weiterkommen, machen Sie sich auch noch runter. ‚War doch klar!‘ ‚Schaff ich nie‘ ‚Typisch ich‘.
Ihre Ziele noch einmal hinsichtlich ihrer Attraktivität zu prüfen, sie in kleine Schritte zu unterteilen, ist eine Strategie. Die negativen Emotionen, das ‚Sich-fertig-machen‘ in den Griff zu bekommen, eine weitere.
PEP ist eine Methode des Emotionsmanagements, die Sie auch selbst einsetzen können.  Probieren Sie’s doch mal aus und planen Sie eine Schnuppereinheit.

Gern beklagt man sich über ‚DIE Politik‘ – zu Recht aber mit welchem Erfolg? Dass dahinter Menschen stehen, taugt nicht als Entschuldigung, sondern beschreibt deren Verantwortung – für die Taten, das politische Handeln (ein guter Kommentar in der Berliner Zeitung), aber auch für die persönliche Entwicklung und Selbstreflexion. Was man von Führungskräften in der Wirtschaft erwartet, sollte auch für die Politik gelten: Supervision und Coaching als selbstverständliche Arbeit an sich! Auch zum Wohle der Allgemeinheit…

Daß die Zeit für die meisten nicht ‚besinnlich‘ ist, wissen wir. Meist können wir es nicht ändern. ‚Gefühlvoll‘ soll es dann sein – bis Weihnachten, an Weihnachten und Silvester und ‚dazwischen‘. Wenn Emotionen aber ‚zuviel‘ werden, ’nicht passen‘ – zur Zeit, zum Ort, zum Anlass und überhaupt- ist der Stress groß. Erwartungen an sich, andere und von andern, Selbst- und Fremdvorwürfe, Loyalitäten etc. sind normal. Wenn der Umgang damit aber zu sehr belastet, helfen häufig Techniken des Emotionsmanagements wie PEP. Probieren Sie’s doch aus und planen Sie eine Schnuppereinheit fürs nächste Jahr.
P.S. Gibt es auch als Weihnachtsgeschenk in besonderer Verpackung – in der Natur.

Ein festes, verlässliches Einkommen, fachliche und kreative Fähigkeiten einbringen und entwickeln können, Anerkennung und soziale Beziehungen – so sehen das Arbeitnehmer_innen nach der INQUA-Studie. Dazu braucht es gute Chefs- und Cheffinnen und eine Organisation mit Gesundheitsmanagement, Konflikt- und Fehlerkultur und die ‚Sinn‘ macht. Und eine Politik, die mit Gesetzgebung wie Interessenvertretung, NGOs und Initiativen diese Rahmenbedingungen erhält, verbessert und die gesellschaftliche ‚Arbeits- und Lebenskultur‘ positiv weiterentwickelt.
Und nicht zuletzt Berater_innen, Supervisor_innen, die sich nicht scheuen, den politischen und gesellschaftlichen Aspekt anzusprechen; Beratung ist nicht ’neutral‘, und Berater_innen und Beratungsformate brauchen und haben Werte.

mehr dazu erläutern Roland Kunkel und Erhard Tietel von der DGSV in Gute Arbeit

Dass die Fehlerkultur in Unternehmen zu wünschen übrig lässt, stimmt. Chefs und Chefinnen tragen dazu bei – mit ihren eigenen Ansprüchen an sich selbst. ‚Vorbild‘ als Führungskraft heisst auch, nicht perfekt sein zu wollen, ein Anspruch, der insbesondere Frauen quält, unter Druck setzt und letztlich krank macht. ‚Fehlercoaching‘ ist damit Führungscoaching und Persönlichkeitscoaching.

Dass Trump sonderlich reflektiert wäre, würde wohl niemand sagen. Dass hinter seiner Politik jedoch mehr steht als ein simples ‚Aus-meinem-Bauch-heraus‘, ein situatives ‚Hin-und-her‘  beschreibt ein Artikel in der ZEIT.  Er tut das, was er im Wahlkampf versprochen hat, und zwar klar und konsequent: die Weltphilosophie soll die Stärke der Macht sein.
Genug mit Trump, aber nicht genug mit der Notwendigkeit, dass Politik und Politiker_innen ihr eigenes Tun reflektieren – persönlich, vertraulich und unter vier Augen: die eigenen Visionen, das eigene Verständnis von Macht, persönliche Werte wie auch Karriereziele abgleichen mit dem alltäglichen Tun. Supervision ist hierfür das passende Format.

Wie lernt man, Verschwörungstheorien zu verbreiten und Gegner schlecht zu machen – und warum sollte man das lernen? Ein Journalistennetzwerk entwickelte hierzu eine Plattform, und Forscher*innen der Uni Cambridge finden das sinnvoll. Auch wenn das ‚Spiel‘ etwas simpel daher kommt: Mentale Antikörper gegen fakenews entwickeln ist sinnvoll. Wichtig ist auch, unlautere Kampagnen, Verunglimpfungen und Intrigen zu durchschauen, wozu man sich überhaupt erst einmal in dieses Denken hineinversetzen muss. Intrigenkompetenz ist eine wichtige Konfliktkompetenz, die sich u.a. in Coachings aneignen lässt.

Frauen werden häufig unterschätzt und leiden darunter. Aber Achtung! Dies kann eine gute Bedingung für steilen Aufstieg sein. Frau muss es nur aushalten, sich aus der Distanz die Strategien der andern anschauen und kalkuliert die eigenen Netzwerke und Stärken einsetzen. Angela Merkel macht es vor. Merkel und die Männerfront, ein Artikel der Berliner Zeitung. Schlechte Nachricht: kann anstrengend sein. Gute Nachricht: frau kann das lernen.

Was man am Wochenende bei der GRÜNEN Partei beobachten konnte, findet – ohne Ferrnsehzuschauer_innen- in vielen Unternehmen statt: es werden Führungstandems zusammengestellt nach Kriterien wie Profession, Fachlichkeit, Zugehörigkeit zum Unternehmen,  aber selten danach, ob zwei miteinander ‚können‘ oder ‚wollen‘ – auch wenn es bei den Grünen gegeben sein mag.
Geschäftsführungstandems brauchen klare Aufgabendefinition, gemeinsame Zielsetzungen und Regeln für Kommunikation und Konkurrenz. Um diese zu entwickeln, zu vereinbaren und kontinuierlich zu überprüfen, hilft eine externe Begleitung.