Daß die Zeit für die meisten nicht ‚besinnlich‘ ist, wissen wir. Meist können wir es nicht ändern. ‚Gefühlvoll‘ soll es dann sein – bis Weihnachten, an Weihnachten und Silvester und ‚dazwischen‘. Wenn Emotionen aber ‚zuviel‘ werden, ’nicht passen‘ – zur Zeit, zum Ort, zum Anlass und überhaupt- ist der Stress groß. Erwartungen an sich, andere und von andern, Selbst- und Fremdvorwürfe, Loyalitäten etc. sind normal. Wenn der Umgang damit aber zu sehr belastet, helfen häufig Techniken des Emotionsmanagements wie PEP. Probieren Sie’s doch aus und planen Sie eine Schnuppereinheit fürs nächste Jahr.
P.S. Gibt es auch als Weihnachtsgeschenk in besonderer Verpackung – in der Natur.

Ein festes, verlässliches Einkommen, fachliche und kreative Fähigkeiten einbringen und entwickeln können, Anerkennung und soziale Beziehungen – so sehen das Arbeitnehmer_innen nach der INQUA-Studie. Dazu braucht es gute Chefs- und Cheffinnen und eine Organisation mit Gesundheitsmanagement, Konflikt- und Fehlerkultur und die ‚Sinn‘ macht. Und eine Politik, die mit Gesetzgebung wie Interessenvertretung, NGOs und Initiativen diese Rahmenbedingungen erhält, verbessert und die gesellschaftliche ‚Arbeits- und Lebenskultur‘ positiv weiterentwickelt.
Und nicht zuletzt Berater_innen, Supervisor_innen, die sich nicht scheuen, den politischen und gesellschaftlichen Aspekt anzusprechen; Beratung ist nicht ’neutral‘, und Berater_innen und Beratungsformate brauchen und haben Werte.

mehr dazu erläutern Roland Kunkel und Erhard Tietel von der DGSV in Gute Arbeit

Dass die Fehlerkultur in Unternehmen zu wünschen übrig lässt, stimmt. Chefs und Chefinnen tragen dazu bei – mit ihren eigenen Ansprüchen an sich selbst. ‚Vorbild‘ als Führungskraft heisst auch, nicht perfekt sein zu wollen, ein Anspruch, der insbesondere Frauen quält, unter Druck setzt und letztlich krank macht. ‚Fehlercoaching‘ ist damit Führungscoaching und Persönlichkeitscoaching.

Dass Trump sonderlich reflektiert wäre, würde wohl niemand sagen. Dass hinter seiner Politik jedoch mehr steht als ein simples ‚Aus-meinem-Bauch-heraus‘, ein situatives ‚Hin-und-her‘  beschreibt ein Artikel in der ZEIT.  Er tut das, was er im Wahlkampf versprochen hat, und zwar klar und konsequent: die Weltphilosophie soll die Stärke der Macht sein.
Genug mit Trump, aber nicht genug mit der Notwendigkeit, dass Politik und Politiker_innen ihr eigenes Tun reflektieren – persönlich, vertraulich und unter vier Augen: die eigenen Visionen, das eigene Verständnis von Macht, persönliche Werte wie auch Karriereziele abgleichen mit dem alltäglichen Tun. Supervision ist hierfür das passende Format.

Wie lernt man, Verschwörungstheorien zu verbreiten und Gegner schlecht zu machen – und warum sollte man das lernen? Ein Journalistennetzwerk entwickelte hierzu eine Plattform, und Forscher*innen der Uni Cambridge finden das sinnvoll. Auch wenn das ‚Spiel‘ etwas simpel daher kommt: Mentale Antikörper gegen fakenews entwickeln ist sinnvoll. Wichtig ist auch, unlautere Kampagnen, Verunglimpfungen und Intrigen zu durchschauen, wozu man sich überhaupt erst einmal in dieses Denken hineinversetzen muss. Intrigenkompetenz ist eine wichtige Konfliktkompetenz, die sich u.a. in Coachings aneignen lässt.

Frauen werden häufig unterschätzt und leiden darunter. Aber Achtung! Dies kann eine gute Bedingung für steilen Aufstieg sein. Frau muss es nur aushalten, sich aus der Distanz die Strategien der andern anschauen und kalkuliert die eigenen Netzwerke und Stärken einsetzen. Angela Merkel macht es vor. Merkel und die Männerfront, ein Artikel der Berliner Zeitung. Schlechte Nachricht: kann anstrengend sein. Gute Nachricht: frau kann das lernen.

Was man am Wochenende bei der GRÜNEN Partei beobachten konnte, findet – ohne Ferrnsehzuschauer_innen- in vielen Unternehmen statt: es werden Führungstandems zusammengestellt nach Kriterien wie Profession, Fachlichkeit, Zugehörigkeit zum Unternehmen,  aber selten danach, ob zwei miteinander ‚können‘ oder ‚wollen‘ – auch wenn es bei den Grünen gegeben sein mag.
Geschäftsführungstandems brauchen klare Aufgabendefinition, gemeinsame Zielsetzungen und Regeln für Kommunikation und Konkurrenz. Um diese zu entwickeln, zu vereinbaren und kontinuierlich zu überprüfen, hilft eine externe Begleitung.

Ob in der Politik oder in der Wirtschaft – der Ruf, nach einem, der es richtet, richtig macht und allen Recht macht, der weiß, wo es lang geht und wenn nicht, dann dafür allein die Verantwortung übernimmt, erschallt landauflandab. ‚Führung‘ ist gefragt. Und auch in Coachinganfragen höre ich häufig diese Erwartung – an sich selbst oder von aussen. Dabei ist gute Führung keine ‚one-man‘ oder ‚one-woman‘ Show. Doch die Erwartung, dass es so sein müsste, schreckt viele ab, und macht es den Führungspersonen schwer.
Wenn Sie lernen wollen, im Team (besser) zu führen, so unterstützen wir Sie mit Coaching, Workshops oder unserer neuen Seminarreihe – FiT, das Basismodul findet wieder am 10./11.April statt, dieses mal in einer besonderen Umgebung.

‚Wie finde ich einen guten Coach?‘ Je mehr Coaching zunimmt, umso mehr stellen sich Menschen diese Frage. Empfehlungen sind sicher DER gute Weg, wenn man weiß, was und wen man will, klare Kritierien hat und die Empfehlenden ihre eigenen Kriterien ebenfalls bewußt haben. Wer sich einen Überblick über die Coachinglandschaft verbunden mit inhaltlichen Beiträgen verschaffen will, kann dies mit dem Buch ‚Coaching in Deutschland‚ tun, elektronisch kostenlos. interchange stellt hier Coaching zu Machtfragen vor. Coaching-in-Deutschland