Flache Hierarchien, kollegiales Führungsverhalten – so sieht das moderne Ideal in der Berufswelt aus. Die formale Realität ist anders, und die gefühlsmässige sowieso. Wer den Rang seiner Kolleg_innen und Chef_innen missachtet, eckt an, kränkt und schadet sich selbst. Denn auch moderne Chefs sind eitel oder unsicher und haben Gefühle. Ein Artikel im Karriereteil des Tagesspiegels gibt Hinweise, Supervision hilft, zu verstehen,welche Dynamiken entstehen.

Der Anteil der Frauen in Führungpositionen steigt – wenn auch langsam – die Gehaltsunterschiede zu Männern bleiben jedoch fast gleich. Das ist eine der Quintessenzen des Führungskräfte-Monitors des DIW.
Dabei sollte man doch meinen, der Arbeitsmarkt mit seinem Fachkräftemangel würde es richten. Auf jeden Fall verbessert sich damit die Verhandlungsposition von Frauen. Es gilt, sie zu nutzen.

Frauen machen sich mehr Sorgen als Männer – das macht sie offensichtlich weniger stressresistent als männliche Führungskräfte. Ansonsten schneiden sie bei den 5 zentralen Persönlichkeitsmerkmalen für Führung besser ab: Kommunikationsstark, neugierig uned offen, unterstützend für ihre Mitarbeitenden und zielstrebig und genau sind sie. Man hätte es sich ja denken können; aber eine Studie der Nowegian School of Economics hat dies ergeben. Schon 2014 erstellt, schaffte es die Studie erst jetzt in die Nachrichten. Vielleicht sind ja Frauen inzwischen stressresistenter geworden – oder Männer kommunikationsstärker. Auf jeden Fall lässt sich an beidem arbeiten.

Auch wenn die Zahl der Geflüchteten (zur Zeit) abnimmt, bleibt viel zu tun. Egal wieviele Menschen noch kommen werden – viele sind da, bei uns.

Initiativen gibt es viele – eine davon möchten wir hier erwähnen.

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Hilfe brauchen allerdings nicht nur die Geflüchteten Menschen, sondern auch diejenigen, die ihnen (zumeist) ehrenamtlich helfen. Wir helfen Menschen zu helfen – durch Supervision für ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit aktive. In der Freiwilligenagentur Friedrichshain-Kreuzberg,  jeden ersten und dritten Dienstag im Monat.  Bitte anmelden.

Und übrigens: Ehrenamt macht glücklich! Das liegt uns im Gehirn.
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‚Wir müssen uns ändern‘ – der Impuls, der Unternehmen zur Organisationsentwicklung bringt, ist häufig einer der finanziellen Bedrohung oder der Uneffektivität. Dass OE aber auch bedeuten kann, partizipativer zu werden und eine lernende Organisation, geht häufig unter.

Nicht anders geht es Organisationen der Verwaltung, Parteien, RegierungsinstitutionenDer Workshop im Progressiven Zentrum Berlin beleuchtet die verschiedenen Branchen und die Chancen von OE.

Dienstag, 23. Mai 2017, 14:30 – 18:00 Uhr
in den Räumlichkeiten des Progressiven Zentrums
Werftstraße 3, 10557 Berlin

 

Zur Anmeldung

 

Mit Raban Daniel Fuhrmann vom Procedere Verbund und vier Impulse aus der Praxisperspektive:

  • Lernende Demokratie aus Sicht von Unternehmen: Ruth Beilharz, Organisationsentwicklerin
  • Lernende Demokratie aus Sicht von Parteien: Regina Michalik, Supervisorin und Organisationsberaterin interchange und conBrio, Visiting Fellow Parteireformprojekt des Progressiven Zentrums
  • Lernende Demokratie aus Sicht von Regierungsorganisationen: Dr. Johannes Bohnen, Respublica e.V.
  • Lernende Demokratie aus Sicht von Verwaltung: Prof. Dr. Arne Pautsch, Verwaltungshochschule Ludwigsburg

 

Laut einer Studie der Norwegian Business School sind Frauen die besseren Chefs. Was Entscheider nicht daran hindert, weiterhin Männer zu bevorzugen und sie selbst nicht daran hindert, sich als nicht gut genug anzusehen.Die Norweger_innen haben übrigens 5 Kategorien gemessen: Stress aushalten, Initiative ergreifen, Innovationen fördern, andere unterstützen und Ziele effektiv erreichen können. In 4 der 5 waren Frauen besser. Besser werden kann jeder: Chefs, die an sich arbeiten wollen, wie Chefinnen. Ein persönliches Coaching hilft dabei.

Es klingt so richtig – und gleichzeitig gar nicht motivierend: aus Fehlern lernen. Mal wieder ein Artikel in der ZEIT, einer von vielen. Aber wie behält man die Energie, in Zeiten des Zwangs zur  ‚Selbstoptimierung‘ weiter an sich zu arbeiten?  Scheitern ist nicht unüblich – der Job, der Beruf, der Lebenstraum.  Individuelle Unterstützung hilft. Dann geht es ‚Im Zickzack zum Erfolg‘.

Die Vorsätze fürs neue Jahr sind auf dem Prüfstand: revidiert oder ad acta gelegt. Gehörte auch ‚weniger arbeiten‘ dazu? Dann könnten Sie auf dem Weg sein zu mehr Erfolg. Denn, wie eine Studie des Harvard Professors Shawn Archor ergeben hat, arbeiten glückliche Menschen und ihre Gehirne weitaus produktiver. Also mit GLÜCKLICH SEIN zum Erfolg!
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie weniger arbeiten sollen oder gar nicht sicher sind, dass Sie das überhaupt glücklich macht, so suchen Sie sich doch eine Sparringspartnerin, mit der Sie dies durchdenken, beispielsweise ein Coaching.