Was man am Wochenende bei der GRÜNEN Partei beobachten konnte, findet – ohne Ferrnsehzuschauer_innen- in vielen Unternehmen statt: es werden Führungstandems zusammengestellt nach Kriterien wie Profession, Fachlichkeit, Zugehörigkeit zum Unternehmen,  aber selten danach, ob zwei miteinander ‚können‘ oder ‚wollen‘ – auch wenn es bei den Grünen gegeben sein mag.
Geschäftsführungstandems brauchen klare Aufgabendefinition, gemeinsame Zielsetzungen und Regeln für Kommunikation und Konkurrenz. Um diese zu entwickeln, zu vereinbaren und kontinuierlich zu überprüfen, hilft eine externe Begleitung.

Ob in der Politik oder in der Wirtschaft – der Ruf, nach einem, der es richtet, richtig macht und allen Recht macht, der weiß, wo es lang geht und wenn nicht, dann dafür allein die Verantwortung übernimmt, erschallt landauflandab. ‚Führung‘ ist gefragt. Und auch in Coachinganfragen höre ich häufig diese Erwartung – an sich selbst oder von aussen. Dabei ist gute Führung keine ‚one-man‘ oder ‚one-woman‘ Show. Doch die Erwartung, dass es so sein müsste, schreckt viele ab, und macht es den Führungspersonen schwer.
Wenn Sie lernen wollen, im Team (besser) zu führen, so unterstützen wir Sie mit Coaching, Workshops oder unserer neuen Seminarreihe – FiT, das Basismodul findet wieder am 10./11.April statt, dieses mal in einer besonderen Umgebung.

‚Wie finde ich einen guten Coach?‘ Je mehr Coaching zunimmt, umso mehr stellen sich Menschen diese Frage. Empfehlungen sind sicher DER gute Weg, wenn man weiß, was und wen man will, klare Kritierien hat und die Empfehlenden ihre eigenen Kriterien ebenfalls bewußt haben. Wer sich einen Überblick über die Coachinglandschaft verbunden mit inhaltlichen Beiträgen verschaffen will, kann dies mit dem Buch ‚Coaching in Deutschland‚ tun, elektronisch kostenlos. interchange stellt hier Coaching zu Machtfragen vor. Coaching-in-Deutschland

Klar, war als Führungskraft kritisiert wird, muss handeln, auf sein Team zugehen. Raed Saleh startet nun Workshops und Teamtage mit ‚gemütlichem Beisammensein‚. Bildet man so Teams? Oder gar Führungsteams? Nicht nur der tagesspiegel scheint da kritisch. Vielleicht wäre ja ein Seminar von conBrio etwas für die SPD-Fraktion. ‚FIT= Führung im Team‚. Wäre doch ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Koalitionsverhandlungen sind wie Gehaltsverhandlungen oder Konfliktaushandlungen im Beruf und Privatleben. Sie sollten es zumindest sein. Es geht zunächst darum, dass gemeinsame Interesse herauszufinden. Das wird nicht nur bei den Jamaica-Verhandlungen schwierig. Nicht das vermeintlich andere, die unterschiedlichen Forderungen sind eine gute Grundlage, sondern dass, was mein teilt: an Werten, Visionen oder pragmatischen Interessen.
Unterstützung bieten Konfliktklärungsgespräche – auch von Einzelnen, VOR dem Streit oder wenn nur eine ‚Partei‘ dazu bereit ist.

Flache Hierarchien, Führen auf Augenhöhe, partizipativ und demokratisch – das sind die Stichworte für ‚moderne‘ Führung. Schön und gut. Doch wo bleibt der Aspekt der Macht? Führungskräfte leugnen ihre Macht oder lehnen sie ab, was ihnen wie ihren Mitarbeiter*innen Probleme bereitet. ‚Macht‘ ist ein zentraler Anlass für Coachings. Mehr dazu in unserem Artikel im neuen Coachingmagazin

Flache Hierarchien, kollegiales Führungsverhalten – so sieht das moderne Ideal in der Berufswelt aus. Die formale Realität ist anders, und die gefühlsmässige sowieso. Wer den Rang seiner Kolleg_innen und Chef_innen missachtet, eckt an, kränkt und schadet sich selbst. Denn auch moderne Chefs sind eitel oder unsicher und haben Gefühle. Ein Artikel im Karriereteil des Tagesspiegels gibt Hinweise, Supervision hilft, zu verstehen,welche Dynamiken entstehen.

Der Anteil der Frauen in Führungpositionen steigt – wenn auch langsam – die Gehaltsunterschiede zu Männern bleiben jedoch fast gleich. Das ist eine der Quintessenzen des Führungskräfte-Monitors des DIW.
Dabei sollte man doch meinen, der Arbeitsmarkt mit seinem Fachkräftemangel würde es richten. Auf jeden Fall verbessert sich damit die Verhandlungsposition von Frauen. Es gilt, sie zu nutzen.

Frauen machen sich mehr Sorgen als Männer – das macht sie offensichtlich weniger stressresistent als männliche Führungskräfte. Ansonsten schneiden sie bei den 5 zentralen Persönlichkeitsmerkmalen für Führung besser ab: Kommunikationsstark, neugierig uned offen, unterstützend für ihre Mitarbeitenden und zielstrebig und genau sind sie. Man hätte es sich ja denken können; aber eine Studie der Nowegian School of Economics hat dies ergeben. Schon 2014 erstellt, schaffte es die Studie erst jetzt in die Nachrichten. Vielleicht sind ja Frauen inzwischen stressresistenter geworden – oder Männer kommunikationsstärker. Auf jeden Fall lässt sich an beidem arbeiten.