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Zusammenbrüche kommunizieren- Martina Voss-Tecklenburg

Fussball ist nicht meine Leidenschaft – anders als für Martina Voss-Tecklenburg, die dies heute noch im Interview sagt. Sie war erfolgreich – lange Zeit. Sie wurde gelobt – für ihre Erfolge mit der Fussballnationalmannschaft. Und nun für ihre Offenheit, mit der Voss-Tecklenburg über ihren Zusammenbruch spricht. Und ihre Fehler danach. Zu spät – klar. Kommunikationsdesaster …
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nach mehr als 130 Jahren – IG Metall von einer Frau geführt

Fast hätte die IG-Metall eine Doppelspitze eingerichtet: nicht, weil dies als ‚fortschrittlich‘ angesehen wurde, sondern weil die Gefahr drohte, dass die ‚Zweite‘ , Benner, zur ‚Ersten‘ würde, zur Vorsitzenden dieser mächtigen Gewerkschaft, in der 80 Prozent der Mitglieder männlich sind.

Das ‚Lametta‘ könne man abschaffen, hiess es, sprich Vorsitzende und Stellvertreter gleichranging einsetzen als Doppelspitze. …
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Die dritte Frau – Claudia Goldin

Wer wissen will, warum Claudia Goldin den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten hat, muss länger suchen; da wird gezählt, dass sie erst die dritte ist, oder die zweite, die ihn allein erhalten hat, wieiviele Männer, wieviele Deutsche ihn vorher bekommen haben. Und auch ich beginne damit.

Das muss aufhören! Es muss als ’normal‘ angesehen werden, dass …
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Ein Hoch auf das Tief

Niederlagen sind unangenehm. Die meisten Menschen empfinden damit Scham, das Gefühl gescheitert zu sein. Da hilft auch kein aufmunterndes ‚aus-Fehlern-lernt-man‘.

Häufig hilft ein Blick auf den Sport – auch denen, die nicht Tennis spielen und jede Art von sportlichem Wettkampf gern vom Sofa aus beobachten oder gar nicht…. Ein Sportpsychologe beschreibt das Vorgehen nach einer …
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Musse statt muss – schreiben auf dem Friedhof

Perspektivwechsel ist eine wunderbare Angelegenheit: den Blick, den Ort, die Richtung wechseln, ein bisschen reicht schon. Und es ergeben sich neue Gedanken, Gefühle und manchmal auch überraschende Lösungen.

Probieren Sie’s aus – allein oder mit andern.
z. B. schreiben: nicht den Geschäftsbrief, die Beschwerde oder die Bewerbung, am Schreibtisch, sondern frei.
Ich gönne mir im …
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Macht oder soziales Chaos?

Immer wieder wird Macht kontrovers diskutiert. ‚Gut‘ und ‚böse‘, ’schlecht‘ und ‚existentiell‘. So auch in Managementportal MWonline als Replik auf einen Beitrag ‚informelles Chaos‘. über Strukturen in ’new work‘. Solche Artikel können allerdings die Selbstreflexion unterstützen: was verstehe ich unter Macht? Wie übe ich sie aus? Mit welchen Wirkungen?
Für mich bleibt es dabei: ‚Macht‘ …
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Leistung? hinterfragen zahlt sich aus

Führungskräfte kommen in die Supervision, weil sie wissen wollen, wie sie mehr leisten können oder besser zur Leistung motivieren. Oder wie sie damit umgehen, wenn Leistung in die Erschöpfung führt. Bei Mitarbeiter*innen und ihnen selbst. Wenige trauen sich, unseren Leistungsbegriff grundsätzlich zu hinterfragen – ohne ‚auszusteigen‘. Mein Kollege Hanno Burmester tut es:

Home ins Homeoffice oder ab ins Büro?

Es gibt kaum noch einen Betrieb, der nicht teilweise homeoffice anbietet. Aus Arbeitsschutzgründen oder weil die Arbeitnehmer*innen ansonsten kündigen. Welches Modell aber zur Firma und zur einzelnen Arbeitnehmer*in passt, gilt es herauszufinden. Neue Namen boomen: Club-house, activity-based oder hub-and-spoke – letztlich müssen Führungskräfte und Mitarbeiter*innen gemeinsam herausfinden, was funktioniert. Denn auch zur Führungskraft muss das …
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auch Rücktritt will gelernt sein

Auch jahrzehntelang erfolgreiche Führungskräfte sollten sich auf Rücktritte einstellen – auf eigene wie auf die von loyalen Kollegen. Der rheinlandpfälzische Innenminister Lewentz schien seine Karriere Stufe für Stufe solide aufgebaut zu haben, vereint mit der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ob seine Fehler in der Flutkatastrophe ausreichend für den Rücktritt waren, ist letztlich unerheblich. Sein Abgang war …
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