Besser führen – ein Ziel für 2016?

‚Besser führen‘ – das haben sich viele Führungskräfte fürs neue Jahr vorgenommen. Insbesondere Frauen beurteilen die eigenen Fähigkeiten kritisch und meinen, besser und erfolgreicher werden zu müssen. Nur was heisst besser? Was wollen Sie? Was bedeutet ‚Führung‘ für Sie? Was ‚Erfolg‘? Keine kommt drum herum, das eigene erhältnis zu Macht zu klären. Ein Seminar bei der Paritätischen Akademie hilft, diese Fragen zu klären. zu verbessern. Am 21./22. April in Berlin.

Alles ändert sich…. ausser den Parteien?

Sie haben einen schlechten Ruf und eine wichtige Aufgabe. Ihr Reformwille ist meist gering – die Notwendigkeit umso grösser. Genau so wie in vielen Unternehmen. Ein Kernpunkt ist die Kultur! Ein parteiunabhängiges Forschungsprojekt hat Ideen zu ‚Change-Projekten‘ entwickelt – interchange war dabei; die Universität Duisburg-Essen hat einige Ergebnisse veröffentlicht.

Auch Gabriel für Doppelspitzen?

Ist es Taktik, Einsicht oder ein Versprecher, dass Sigmar Gabriel nun die Forderung der sozialdemokratischen Frauen nach Doppelspitzen unterstützt? Wer auch immer wann auch immer und warum auch immer zur Doppelspitze wird, sollte möglichst vorher einen Spitzen-Check durchführen: der eigenen Stärken und Schwächen und der der andern, der Motive, Ziele und (gemeinsamen) Möglichkeiten. Eine kleine KonkurrentInnencheck_Doppelspitzenanbei. Damit Doppelspitzen doppelt spitze werden.

Top-Sharing – wie Führung teilbar wird

Immer mehr Berufstätige wollen mehr Zeit: für das Hobby oder die Familie, eine Weiterbildung oder die Pflege eines Angehörigen. Dabei wollen sie nicht auf eine Führungstätigkeit verzichten.
Unternehmen brauchen Fachkräfte; sie müssen attraktiv sein für Führungskräfte, die anderes suchen als ‚nur Arbeit‘.
Jobsharing ist eine Möglichkeit – auch als Top-Sharing: mehrere Arbeitnehmer_innen teilen als Gemeinschaft einen Arbeitsplatz unter sich auf; sie üben alle Fach- u. Führungsaufgaben gemeinsam aus und tragen gleichermaßen Verantwortung.
Das geht nicht? Führung ist nicht teilbar?
Doch, wenn die Voraussetzungen stimmen: auf Seiten des Unternehmens wie der Arbeitskräfte. In einem Workshop erarbeiten wir, was nötig ist, damit Topsharing funktioniert: organisatorisch wie inhaltlich, strukturell und persönlich. Inhouse – passend für Ihr Unternehmen- oder als offenes Angebot – im Austausch mit andern Interessierten. Nächster Termin 29. Februar 2016.

Doppelt Spitze oder doppelte Spitzen?

Doppelspitzen scheinen en vogue. Ob als ‚gleichberechtigtes Tandem’in der Fraktionsführung der Linken oder als ‚Chef mit Vize‘ wie bei der IG Metall.
Christiane Brenner werden gute Chancen zugesprochen, in 4 Jahre ‚die erste‘ zu sein. Doppelspitze mit Brenner
Und bis dahin? Ob sie mit Jörg Hoffmann, dem jetzigen ‚ersten‘ daraus ein gutes Doppel machen kann, liegt auch an beiden und dem Willen, die Zusammenarbeit zu beider und der Gewerkschaft Nutzen zu gestalten. Tandemcoaching kann sie unterstützen. Die formal ‚gleichberechtigte Fraktionsspitze der Linken‘ wurde übrigens schon Monate vor ihrer Wahl als Ersatzlösung mit hohem Sicherheitsrisiko eingestuft. Mit Recht.

Streit kommt nicht gut an

Ob in Parteien,Unternehmen oder Famlien. Dabei kann Streit ein Motor sein für Veränderung, eine Energiequelle zur Weiterentwicklung. Wie das geht? Indem man dem Konflikt offen begegnet: offenen Auges, offenen Ohres und offen für unerwartete Lösungen. Das kann man lernen: durch Coachings, Mediationen, Seminare oder Beratungen.

Attraktiv – in jeder Beziehung

Attraktiv – auch als Arbeitgeber
Es ist nicht einfach: fit, schlank und energiegeladen, als Frau und Mann, Mutter und Vater, Geliebte, Chef und Cheffin. Die neue St. Gallener Studie beschreibt, warum Arbeitgeber attraktiv sein müssen und wie sie es sind. Aktive FÜhrung ist das Stichwort. Das bedeutet: die Mitarbeitenden emoitonal ansprechen, begeistern, ermutigen. Voraussetzung ist gutes Selbstmanagement und eigene emotionale Fitness. Selbstreflexivität ist gefragt – Supervision kann hier unterstützen.

Doppelspitzen sind ‚in‘ und ‚out‘

Was bei der Linken nun wieder sein soll, wird bei der Deutschen Bank gerade wieder abgeschafft. Während das Erbe von Gregor Gysi als Fraktionsvorsitzender zweigeteilt wird auf Bartsch und Wagenknecht, gehen Fitschen und Jain und es folgt Cryan. Doppelspitzen sind eine gute Idee- wenn sie als ‚Top-Sharing‘ eingeführt und vor allem gewollt sind.  Wichtigste Voraussetzung: zwei wollen miteinander erfolgreich sein und verabreden gemeinsame Ziele und Regeln. Und: Das Unternehmen, die Organisation bezweckt damit mehr als dass einer die andere in Schach hält. Konkurrenz ist dabei explizit eingeschlossen. Wie das gelingt? Beispielsweise mit Coaching.

Keine Führung ohne Macht

Macht ist eines der modernen Tabus unter Führungskräften: In Zeiten, da ‚kooperativer Führungsstil‘, ‚Team‘ und ‚Führung auf Augenhöhe‘ allgemeiner Konsens zu schein scheinen, wird Macht vielfach negativ besetzt. Die eigene Macht wird nicht gesehen oder geleugnet mit dem Effekt, dass Führungskräfte ihre eigene Wirkungsmöglichkeit unzureichend gebrauchen oder im Zweifelsfall sogar unreflektiert missbrauchen.

Insbesondere Frauen in Führungspositionen gestehen sich ihre eigene Macht ungern einn und sprechen nur vom Willen ‚wirksam sein‘ zu wollen.

Ein interaktiver Impulsvortrag gibt Anregungen zur Reflexion der eigenen Macht.

vak Berlin; Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung

Dienstag, 2.6.2015, 15-17.30

Anmeldung nur über die vak.

Macht hat ein schlechtes Image

… zumindest unter vielen Frauen, die überlegen, Führung zu übernehmen. Dabei gehört beides zusammen. Ohne Macht ist Führung hilflos und nicht wirksam. Führungsfrauen sollten Strategien entwickeln, zum Umgang mit Verantwortung, Erfolg und Macht. Den eigenen Stil entwickeln, Entscheidungen treffen: Was will ich? Was darf ich? Und wie setze ich es um. Die Paritätische Akademie bietet hierzu ein Seminar am 10./11.Juni.